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Morbus Crohn - CED und Mangel an Vitaminen etc.

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Moderator: Helene

Morbus Crohn - CED und Mangel an Vitaminen etc.

Beitragvon Volkmann am 25.08.2011, 17:16

Hallo!
Zunehmend spielt auch in den Universitäten die Ernährung eine Rolle bei CED wie Crohn oder Colitis. Hier ein aktueller Hinweis aus der Ärztezeitung:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/art ... crohn.html


Mangelerkrankung Morbus Crohn
Durchfälle und Schmerzen zehren bei Patienten mit M. Crohn an Energie- und Gewichtsreserven, zudem ist ein Nährstoffmangel durchaus häufig. ....

Besonders im akuten Schub ist die Fähigkeit zur Nährstoffaufnahme, etwa für Spurenelemente wie Eisen oder Zink, gestört. Zudem treten im Schub über die entzündete Darmschleimhaut Proteine in den Darm über. Dies kann zu einem Mangel an Albumin und Immunglobulinen im Blut führen. Blutverluste können eine Anämie und Entleerung der Eisenspeicher nach sich ziehen.

Zeiten der Remission sind optimal, um eine Mangelernährung auszugleichen. So ist zum Beispiel eine positive Wirkung auf die Remissionserhaltung mit einer Omega-3-Fettsäuren angereicherten Kost belegt. Diese Fettsäuren kommen im Öl von Seefischen kälterer Regionen mit hohem Fettgehalt vor und hemmen die Freisetzung von entzündungsvermittelnden Substanzen.

Auch eine semivegetarische Diät - einmal Fleisch alle 14 Tage - hat sich in einer Studie aus Japan als hocheffektiv zur Rezidivprophylaxe nach medikamentös oder chirurgisch erzielter Remission erwiesen. Nach einem Jahr waren 94 Prozent der "Vegetarier" und nur 33 Prozent der "Allesesser" in Remission (World J Gastroenterol 2010; 16(20): 2484).



Interessant wäre in diesem Zusammenhang, WELCHES FLEISCH die Probanden im Studienzeitraum gemieden haben. War es von McDo und Konsorten? Mit ekeligem Chemiekäse, Chemiesaucen, Pappmachee-Brötchen etc.?

Meine Crohn- und Colitispatienten dürfen jedenfalls ganz normal ihr Fleisch essen - soweit es konsequent aus Öko-Produktion stammt, nicht in Plastikpfannen bzw. in -beschichtungen zubereitet wurde und auch das krank machende Rapsöl - macht auch als Öko-Produkt langfristig krank! - meiden.

Etwas verwunderlich ist natürlich immer noch der Hinweis auf die gestörte Resorption bestimmter Orthomolekularia im kranken Darm. Reine Substanzen werden offenbar wesentlich besser oder gut aufgenommen, während galenische Formen, also Formen in Langzeit-Verpackung für die Magen-Darm-Passage, wenig oder gar nicht aufgenommen werden.
Woher ich diese Erkenntnis nehme? Von den auskurierten CED-Patienten, die in mehr als 80% meiner Fälle innerhalb von 12-18 Monaten völlig gesund wurden. Sie brauchten keine weitere Medikation, die Darmspiegelungen wie auch das Blutbild und der meist vorher bestehende Eisenmangel waren völlig o.B. - und das Essen schmeckte wieder! Selbst kleine Sünden wie Restaurantbesuche werden - wenn nicht allzu oft! - von fast allen toleriert. Und schwanger wurden einzelne Damen unter der Umstellung der Kost auf Bio auch.

Wie hieß es noch vor gar nicht langer Zeit sowohl in Kiel als auch in Lübeck und Frankfurt bei den Info-Veranstaltungen der Universität? CED, Crohn und Colitis haben rein gar nichts mit der Ernährung zu tun!

Wenn Sie unter meinem Namen im Internet recherchieren, was ich schon vor mehr als 10 Jahren immer wieder schrieb, und wie ich dafür Prügel von allen Seiten bezog, dann ist es natürlich besonders schön zu sehen, daß die "Wissenschaft" nun gaaaanz laaaangsam auch zu den Erkenntnissen kommt, die seit Jahrtausenden Menschheitswissen sind:

Du bist was Du ißt!
Ihnen alles Gute mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit!
Ihr
Peter-Hansen Volkmann
http://www.naturheilkunde-volkmann.de
Volkmann
 
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