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Magazin Stern - Gesund leben: Alternative Medizin

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Moderator: Helene

Magazin Stern - Gesund leben: Alternative Medizin

Beitragvon Volkmann am 26.12.2007, 14:19

Im Heft 6/07 beschreibt der Stern einige Naturheilkundeverfahren mit seiner Sich der Bewertungen. Schade, daß manche Journalisten auch nach 60 Jahren gewisse Grundlagen der Medizin noch nicht entdeckt oder verstanden haben, die eigentlich schon im 19.Jahrhundert z.B. von Justus Liebig, dem Namensgeber der Universität Giessen, entdeckt wurden.

- Das Thema Orthomolekulare Medizin - abgeleitet von der Düngung im Garten und auf dem Acker - kommt z.B. gar nicht vor, obwohl sein Begründer sogar zwei Nobelpreise erhielt. Linus Pauling? War da was?
- Kneippsche Anwendungen z.B. sollen nur wirksam sein bei Venenleiden. Ansonsten Placebo!?
- Kinesiologie wird als Verfahren beschrieben, aber als subjektiv und völlig unwissenschaftlich verworfen.
- Das hohe Lied wird einmal mehr auf die Doppelblind-Crossover-randomisierten Studien gesungen.

Genau diese Studien haben immer wieder weltweit bewiesen, daß man damit in der Lage ist, den größten anzunehmenden Unsinn als Wissenschaft zu vermarkten:


- Vioxx
- Lipobay
- Trasylol seit mehr als 30 Jahren!
- Hormonersatz für Damen in den Wechseljahren und bis zur Bahre: 30 Jahre absoluter Unsinn zur Mehrung der Pharma-Umsätze. Ich bin glücklich, in meiner ärtzlichen Tätigkeit NIE ein derartiges Präparat aus eigenem Antrieb verordnet zu haben.


Ganz selten mal, wenn eine Dame "in Not" war, weil der Gynäkologe im Urlaub etc. war und sie unbedingt auf einer Verordnung z.B. wegen "unterlassener Hilfeleistung" bestanden: "Einmal im Leben in meiner Praxis! Nie wieder! Ich habe einen Vermerk darüber in Ihre Karte geschrieben!"

Doppelblind und Crossover?
Das ist dann das Richtige für den gern zitierten Prof.Edzard Ernst aus Exeter, selbst ernannter Papst und Schiedsrichter über die Naturheilkunde, weil "ausgebildeter Homöopath" und Lehrstuhlinhaber.
Dieser Mensch wird oft zitiert und entlavrt in diesem Heftchen auf Seite 37 sein reduziertes oder beschränktes Verständnis von Placeboeffekten am Beispiel der Wirksamkeit der Homöopathie im Tier- oder Kleinkindbereich auf folgende Weise:
"Das beste Beispiel für den Placebo-Effekt bei Tieren ist seit Jahrzehnten bekannt: der Pawlowsche Hund!"

Einfach toll, was solche Wissenschaftler heute leisten:
Der Pawlowsche Hund ist das Produkt einer Dressur.
Bei diesem Tier wurde eine Kopplung zwischen zwei nervalen Reizen, nämlich Futterzufuhr und Klingelton antrainiert. Als Erfolgsgröße für den Versuch wurde die Sekretion von Magensäure aus einer zuvor angelegten Magenfistel gemessen.
Als dann im Verlauf des Versuches nach einer gewissen Trainingszeit der Klingelton allein erklang, fand man einen von der Futterzufuhr entkoppelten Anstieg der Sekretion von Magensäure.
Ein tolles Experiment eines wirklich klugen Wissenschaftlers!
Schade, daß man das über Herrn Ernst wie auch über die Verantwortlichen beim Stern nicht sagen kann!
Ihnen alles Gute mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit!
Ihr
Peter-Hansen Volkmann
http://www.naturheilkunde-volkmann.de
Volkmann
 
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Leserbrief zum Thema an den Stern

Beitragvon Volkmann am 26.12.2007, 14:51

Mein Leserbrief zum Thema an den Stern:

Sehr geerhte Damen und Herren!
Leider sind Ihre Beiträge bzw. Sonderhefte zum Thema nicht befriedigend hinsichtlich Ihrer Recherchen und "wissenschaftlichen Bewertung".
Aus diesem Grund habe ich meine Kritik lieber gleich im folgenden Forum veröffentlicht, da meine Leserbriefe bisher bei Ihnen nicht zum gewünschten Erfolg führten. Wenn jemand in Ihrem Hause in der Lage ist, selber wissenschaftlich zu denken, wird er meine Stellungnahme voll inhaltlich als richtig akzeptieren.

http://forum.orthomolekularia.info/view ... dde3816863

Daß Sie Probleme mit der Kinesiologie haben, kann ich als Applied Kinesiologist sehr gut verstehen. Eine differenzierte Beurteilung wäre jedoch hilfreicher für die/den LeserIn als eine völlig unqualifizierte, von keiner Sachkenntnis getrübte Abwertung!

Aber Sie könnten ja zum besseren Verständnis meiner Argumentation oder Vorwürfe in der eigenen Redaktkion eine Umfrage unter Ihrer Damen starten:
Wer kann einen guten Hefeteig selber herstellen?
Natürlich nur aus Mehl, Hefe, Wasser, eventuell etwas Zucker und z.B Butter für einen Butter- oder Streußelkuchen!
Das Ergebnis sollten Sie dann testen / tasten an den mitgebrachten Exponaten aus Hefeteig:
- ca. 30% der Hefeteilchen werden ein Genuß sein,
- ca. 30% noch einigermaßen akzeptabel,
- der Rest ist Beton für den Müll oder für den Hund mit guten Zähnen!

Ihr "wissenschaftlicher Schluß" lautet demzufolge, Hefeteig ist ein nicht herzustellendes, völlig ungenießbares Mehlprodukt!

Schade eigentlich, denn sowohl meine Frau als auch meine drei inzwischen erwachsenen Kinder und ich sind gelegentlich Willens und in der Lage, einen leckeren Hefekuchen zu backen!

So, wie ich in meiner Naturheilkunde-Praxis sehr erfolgreich mit der Apllied Kinesiology und der von mir modifizierten hypoallergenen orthomolekularen Therapie - hoT - schon vielen chronisch Kranken weltweit geholfen habe als ARZT!
Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für die Verbesserung der eigenen Erkenntnisfähigkeit und Förderung Ihres einfach nur logischen Verständnisses für einfache Grundzusammenhänge in Ihrem Hause!
Ihr
Peter-Hansen Volkmann
http://www.naturheilkunde-volkmann.de

p.s. Sowohl das Schleswig-Holsteinische als auch das Deutsche Ärzteblatt - z.B. Nr. 4/2007 - haben inzwischen Stellungnahmen zu aktuellen Gesundheitsthemen bzw. zu Endometriose und Kinderwunsch! von mir veröffentlicht.
Das Denken der Schulmedizin ist im Wandel, wie Sie ganz richtig geschrieben haben. Aber bei Journalisten erwarte ich, daß sie an der Spitze der Bewegung stehen und nicht hinterherhecheln!
Ihnen alles Gute mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit!
Ihr
Peter-Hansen Volkmann
http://www.naturheilkunde-volkmann.de
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